Zurück aus Sri Lanka

 
2015 habe ich mit engen Vertrauten diesen Verein gegründet. Sri Lanka hatte mich damals irgendwie „gerufen“. Ich verbrachte dort Ende 2014 meine 3. Ayurveda-Kur und kam erstmalig enger mit den Menschen und deren Nöten dort in Verbindung. Dank meines Partners, Cihan Cebeci, dauerte es nicht lange, bis ein Mönch uns mit dem Betreiber von Meth Sewa bekannt machte.
 
Dort waren die Nöte am ärgsten, verglichen mit dem, was wir bislang gesehen hatten. Meth Sewa, in der Nähe von Wellawaya, im Bezirk UVA, ist quasi ein Auffangbecken für geistig und körperlich behinderte, verstoßene Kinder aus der Umgebung.
In den Jahren, seit wir uns dort engagieren, hat sich die Anzahl auf über 100 erhöht und damit nahezu verdoppelt.
 
Und es hört nie auf!
 
Darum helfen wir mit den Spendengeldern, wo wir können. Hauptsächlich finanzieren wir bauliche Erweiterungen, sanitäre Einrichtungen und Möbel. Jedes Jahr reisen wir zu unserem Projekt, besprechen neue Maßnahmen, besuchen die Kinder und das hart arbeitende Team und kontrollieren, ob alles nach unseren Vorstellungen umgesetzt wurde.
 

 
Vieles dauert sehr lange und es ist stets mühsam, Aufträge von Arbeitern umzusetzen. Aber irgendwie und irgendwann klappt es dann doch jedes Mal. Ich habe gelernt vor Ort auf Sri Lanka meine deutschen Tugenden abzulegen, zu denken und zu fühlen, wie es die Einheimischen tun. Natürlich werde ich mich nie in deren Lage versetzen können, tagtäglich für Nahrung, Hygiene und Gesundheit zu kämpfen. Dennoch hat mich dieses Hilfsprojekt und meine mittlerweile 5. Reise dorthin geprägt und verändert.
 
Ich liebe, was ich da tue und sage immer es ist dort schrecklich schön und auch schön schrecklich!