Wie alles begann

Cihan, Sonja & Peter – 1. Begegnung

 

Alles beginnt im Januar 2014, als sich Cihan, Peter und Sonja in Sri Lanka zum ersten Mal begegnen. Dort laufen sie sich in einem Ayurvedahotel über den Weg. Peter ist aus Graz, Sonja kommt aus München. Beide möchten sich zum Jahresauftakt etwas erholen, Yoga machen, bewusst ernähren und viel Ruhe genießen. Cihan’s Weg führte ihn aus Istanbul hierher, wo er zuletzt ein buntes Leben geführt hatte.

 

Sie verstehen sich sofort. Sie verbringen täglich Zeit miteinander und philosophieren in lauen Sommernächten über ihr eigenes Leben, die jeweiligen Wünsche und Ziele für die Zukunft. Konkret werden sie nie. Nach einer Woche trennen sich ihre Wege. Cihan bleibt auf der Insel. Peter und Sonja fliegen nach Hause.

 

Zwei Monate nach der ersten Begegnung, treffen sich Cihan und Sonja wieder auf Sri Lanka und unterstützen mit kleinen Geld- und Sachspenden, die zuvor in Deutschland gesammelt wurden, die ersten Waisenhäuser. In all den Wochen zwischen den beiden Begegnungen haben sie täglich Kontakt über Mail oder Skype. So formt sich auch ihr Wunsch, auf der Insel tätig zu werden. Sonja mobilisiert mit Hilfe von Peter, der in Österreich agiert, ihre Kontakte für Sachspenden und etwas Geld. So kommen etwa 120 Plüschtiere, viel Bekleidung, Schuhe, große Mengen an Bastel- und Spielsachen zusammen und Geld, um in einem der Waisenhäuser eine Waschmaschine kaufen zu können.

 

Mit Eilidh, einer Schottin mit viel Herz und enormem Engagement (sie hilft vor Ort bereits seit der Tsunamikatastrophe 2004), verbringen beide viel Zeit mit den Kids.

 

Drei Monate danach bringen Cihan und Sonja mit fünf engen Vertrauten die Gründung des Vereins Stop Staring – Start Caring e.V. auf den Weg. Ziel ist es, benachteiligten Kindern (durch Krankheit, den Verlust der Eltern, dem falschen Umfeld, mangelnder Förderung, großer Armut, …) mit dem Engagement von SSSC e.V., ein besseres Leben zu ermöglichen.

 

Hierzu setzen alle Beteiligten auf ihren Aktionismus, ihre Ideen, den Antrieb, Gutes zu tun und nicht zuletzt auf ein großes funktionierendes Netzwerk, das dieses Herzensprojekt fördert und unterstützt.