Meth Sewa

 

In der Nähe von Handapanagala, fernab von Tourismus und Indischem Ozean, gibt es ein Waisenhaus mit 38 behinderten und kranken Kindern, etwa 30 davon sind unter 20 Jahre alt, 27 voll pflegebedürftig (d.h. sie können alleine nicht einmal essen oder sich bewegen).

 

Alle sind geistig und/oder körperlich behindert, haben keine Eltern oder nur Elternteile, die nicht genug Geld haben, um für die Kinder zu sorgen. Oft sind die Eltern so arm und verzweifelt, dass sie sogar versuchen, ihre Kinder umzubringen.

 

 

Die Lebensumstände dort sind unvorstellbar schlecht, die Vita einiger zerreißt einem das Herz. Sie wurden teilweise am Straßenrand, in Straßengräben und aus dunklen Verschlägen gerettet. Sie haben überlebt, fristen allerdings derzeit hier auch nur ihr Dasein.

 

Es fehlt an allem!

 

Das Heim wird ausschließlich von Freiwilligen geführt. Es gibt keinen geregelten Tagesablauf, keine Schulung, keine staatlichen Subventionen, keine regelmäßigen Spenden, lächerliche Gehälter. Niemand dort hat eine fachspezifische Ausbildung. Alle haben aber ein sehr großes Herz. Warum sonst sollte man freiwillig an einem solchen Ort helfen?

 

Die Kinder/Pflegefälle wohnen bei Wasante Niroshan und seiner Frau, barmherzigen Einheimischen, die ihr Haus mit den Kindern teilen und mit Hilfe von netten Nachbarn ein weiteres kleines Haus gebaut haben, in dem die Kinder schlafen. Es gibt eine Warteliste an weiteren Kindern, die hier dringend untergebracht werden sollen.

 

Darum ist der größte Wunsch, Geld zusammen zu bekommen, um einen Anbau zu errichten. Das bestehende Haus platzt aus allen Nähten. Auch gibt es keine Waschmaschine, keine Bäder oder Toiletten und nur sehr unzureichende Schlafplätze. Die Kinder werden mit dem Gartenschlauch draußen unzureichend sauber gehalten. Neben dem Neubau samt Wasch- und Schlafräumen, reicht die Bedarfsliste von Hygieneartikeln, Bekleidung, Matratzen, Medikamenten über Rollstühle, Spielsachen, und Möbel.

 

Die behinderten Kinder brauchen dringend auch individuelle Therapien und eine gute medizinische Versorgung, um im Idealfall wieder eigenständiger zu werden. Weil dafür das Geld fehlt, versucht Nusante stattdessen mit Freunden und freiwilligen Helfern, den Kindern beizubringen, alleine zurecht zu kommen sobald sie älter sind. Barmherzige Nachbarn tun und geben täglich, was sie können, um diese Kinder am Leben zu halten. Alleine können sie weder Nahrung aufnehmen, noch irgendwie hygienisch sauber bleiben. Läuse, Milben, Pilzinfektionen und Entzündungen gehören hier zum Alltag. Jeden Tag!