Wenn der Regen nicht wäre…

 
Insbesondere die letzten Monate haben starke, lang anhaltende Regenfälle immer wieder für enorme zeitliche Verzögerungen an unserem Projekt „Pahan Tharuwa“ gesorgt. Insgesamt hat sich die Fertigstellung so bereits um eine halbes Jahr verzögert.
 
Ein weiterer Zeitfaktor ist das Probation Office vor Ort. Jeder unserer baulichen Schritte bedarf einer Überprüfung dieser Sri lankischen Behörde. Ohne deren endgültige schriftliche Erlaubnis, werden die Vergewaltigungsopfer nicht einziehen können.
 
Diskutiert wird hier vor allem die Gewährleistung der 24-stündigen psychologischen und ärztlichen Betreuung. Hierauf haben wir leider von Deutschland aus keinen Einfluss. Wir liefern das Gebäude und die Einrichtung. Die Verbesserung der spärlichen Infrastruktur der extrem armen Region liegt ebenso außerhalb unserer Möglichkeiten, wie das Wetter zu unseren Gunsten zu ändern.
 

 
Wie auch immer die Behörde in Sri Lanka entscheiden wird, in jedem Fall aber wird das neue Haus einem guten Zweck zukommen. Denn sind es nicht die Mädchen, die dort einziehen sollten, so wird das Haus zumindest eine neue Bleibe für weitere behinderte Kinder und Waisen. Auch hier ist der Bedarf leider nach wie vor sehr groß, denn immer wieder werden in Meth Sewa solch arme, junge Menschen abgeliefert.