Mühsam kommen wir voran!

 
Anfang Dezember 2016 waren wir nach Handapanagala (Sri Lanka) zu unserem Charity-Projekt zurückgekehrt. Acht Monate war es her, dass wir den Bau des Hauses Pahan Tharuwa, was soviel heißt wie Morgenstern, persönlich begleitet hatten.
 
Jetzt haben wir März und der Zeitdruck ist groß, das Haus fertig zu stellen, damit 10 minderjährige Mütter mit ihren Babies endlich dort einziehen können. Sie alle teilen ein schlimmes Schicksal. Sie wurden ungewollt schwanger, durch Vergewaltigungen innerhalb der eigenen Familie oder irgendwelcher Männer aus den umliegenden Dörfern.
 
Bevor wir ankamen, wußten wir bereits, dass das Budget für die Dachkonstruktion außerplanmäßig für Medikamente, Lebensmittel und Krankentransporte der Waisen von Meth Sewa ausgegeben werden musste. Seit wir zuletzt da waren, sind 10 weitere Kinder dazu gekommen, teilweise in furchtbarem Zustand. So sind es mittlerweile 76.
 
Weder Meth Sewa noch das neue Projekt erhalten regelmäßige Gelder. Stop Staring – Start Caring e.V. ist die einzige Organisation, die sich hier seit nunmehr zwei Jahren kümmert. Jeder Tag dort ist ein Kampf ums Überleben. Wir tun alles im Rahmen unserer Mittel, um den Kampf zu entschärfen.
 
Doch auch unsere Mittel sind begrenzt und so arbeiten wir mit freiwilligen Helfern und den Bauarbeitern seit drei Monaten auf Hochtouren, um das Gebäude endlich bezugsfertig zu machen.
 
So sieht das Haus derzeit aus. Es fehlen noch die Fenster, Waschräume, Toiletten und das Mobiliar. Auch den Garten möchten wir noch anlegen, damit die Mädchen sich dort mit ihren Kleinkindern aufhalten können.
 
Jeder kann sich vorstellen, dass wir darum noch einiges an finanziellen Mitteln benötigen. Vielen Dank an jeden, der uns dabei helfen möchte.