Freiwillige Helfer: Leonie

 
Mein Name ist Leonie Jacobs (20) und ich komme aus Deutschland.
 
Ich werde ab April Sonderpädagogik auf Lehramt studieren und habe beeits einige Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Mein Weg hat mich bis zum Beginn meines Studiums nach Sri Lanka geführt, um hier etwa 2 Monate lang weitere Erfahrungen auf diesem Gebiet zu sammeln.
 
Deswegen war ich sehr gespannt zu sehen, in wie fern sich ein Behindertenheim in Sri Lanka von einem deutschen unterscheidet. Zu erst war ich etwas überwältigt von all den neuen Gesichtern, der Hitze und den sonstigen, vielen, neuen Eindrücken. Auch wenn ich kein Singalesisch spreche, konnte ich mich mit den Kidern gut durch Körpersprache und Gesichtsausdrücke verständigen. Nach drei Tagen hatten wir uns alle aneinander gewöhnt und als wir dann noch ein paar Süßigkeiten mitbrachten, kamen selbst die schüchternsten Kinder auf uns zu.
 
Ich habe sehr viel Respekt für die ehrenamtlichen Arbeiter, die jeden Tag dort arbeiten. Es ist eine entspannte und schöne Atmosphere, jedoch auch sehr viel Arbeit für 74 behinderte Menschen zu sorgen. Allerdings war ich überrascht wie gut alles organisiert ist. Zwar ist das Equipment nicht so gut wie in Deutschland und es gibt keine richtigen Fördermaßnahmen für die Kinder, doch habe ich das Gefühl, dass sie sehr glücklich sind. Durch den engen Kontakt, von den Ehrenamtlichen mit der Hand gefüttert zu werden und die tägliche Interaktion untereinander haben sie eine sehr gesunde geistige Verfassung.
 
Als Freiwillige für den Verein Stop Staring – Start Caring, habe ich gelernt, dass Equipment und Hygienestandarts wichtig sind, doch nur durch sich sorgende, schützende und liebevolle Helfer wird ein Heim zu einem Zuhause.