Unsere Wochen im Meth Sewa Waisenhaus

Täglich führt uns unser Weg hierher nach Meth Sewa, übrigens dem einzigen Ort mit Internetanschluss weit und breit. Niroshan und Mrs. Joshua schlüsseln uns alles, was für den Hausbau notwendig ist, akribisch auf. Für wirklich alle Posten, die anfallen, bekommen wir eine Quittung.
 
DSCN1956
 
Niroshan plant das Budget für den Neubau so straff, dass wir wohl sogar noch das Mobiliar stiften können. 30 Betten, 30 Matratzen und 30 Kommoden für die Mädchen, die hier im Laufe des April einziehen werden. Solch ein Möbelset kostet samt großzügigem Rabatt des einzigen Einrichtungshauses (stellt euch darunter bitte nicht viel vor) ca. EURO 130,-. Die Betten lassen wir von einem hiesigen Schreiner machen und zwar aus Teakholz. Das hält ewig.
 

Wir freuen uns sehr, dass wir (uns) das noch leisten können. Des weiteren werden wir noch überall im 400qm Neubau einen strapazierfähigen, weichen Gummiboden verlegen lassen. Das haben sich Niroshan und Mrs. Joshua gewünscht.
 
DSC05365
 
DSCN1957
 
Der Bau geht rasch voran. Täglich sieht man Fortschritte. Die insgesamt 10 Bauarbeiter sind allerdings auch in Schichten – annähernd rund um die Uhr beschäftigt.
 

Nach insgesamt fünf Wochen ist das Haus so gut wie fertig. Unsere Zeit hier ist nun auch zu Ende. Wir reisen zurück nach Deutschland, um „frisches“ Geld zu sammeln.
Denn hier ist noch sehr viel zu tun. Niroshan benötigt dringend einen fahrbaren Untersatz. Außerdem möchten wir sammeln für ein von Meth Sewa losgelöstes Projekt, einem neuen Zuhause für Vergewaltigungsopfer (9 bis 16 Jahre, teilweise schwangere Mädchen). Dieses Projekt hat eine sehr hohe Priorität für uns. Wir möchten schnellstmöglich für diese armen Dinger einen sicheren Platz etablieren.
Dafür ist jeder Euro notwendig!
 

DSCN1953
 
DSCN1836